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Geschichte - Verladebahnhof

F├╝r die vielen Bauma├čnahmen am und im den Walpersberg ben├Âtigte man eine st├Ąndige Anfuhr von Baumaterialien, Maschinen, Ersatzteile usw.

Die Alliierten hatten bereits seit l├Ąngerer Zeit die Lufthoheit ├╝ber Deutschland errungen. Auch fehlte es im Dritten Reich an Transportm├Âglichkeiten und Benzin.

Die einzige M├Âglichkeit, die dringend ben├Âtigten Baumaterialien f├╝r die "REIMAHG" zu liefern, war die Nutzung der an der "REIMAHG" vorbei f├╝hrende Reichsbahnstrecke Berlin-M├╝nchen.

Um eine Be- und Entladung so schnell wie m├Âglich zu realisieren , wurde von der Betriebsleitung der "REIMAHG" ein eigener Bahnanschluss geplant und gebaut.

Dieser Bahnabschluss lag neben der Reichsbahnstrecke. Von dort wurden die Waggons aus- und auf eine Schmalspurbahn umgeladen, die ├╝ber die B 88 Richtung Walpersberg verlief.

Auf der Luftaufnahme kann man deutlich den Verladebahnhof (1) an der Reichsbahnstrecke sehen, sowie den Zweiten oberhalb der B88 (2).

Vom oberen Verladebahnhof ging es per Feldbahnen weiter zum Walpersberg. Der Bahnanschluss sollte ├╝ber Br├╝cken durch das Dehnatal f├╝hren, war aber bis Kriegsende noch nicht fertig gestellt.

Die vielen Loren, die man den verschiedenen Luftaufnahmen erkennen kann, beweisen die "Zwischenl├Âsung".